Virtuelle Treffen zu zweit

Das Eins-zu-Eins-Treffen ist zwar auch in Zeiten der Pandemie am einfachsten durchzuführen, weil auch in Räumen durchschnittlicher Größe wie unserem Beratungsraum in der Ansbacher Straße problemlos ausreichend Abstand gehalten werden kann. Gleichzeitig gibt es aber auch Online wunderbare Möglichkeiten für einen fruchtbaren und zielführenden Austausch. Wichtig ist dabei die Durchführung einer Videokonferenz mit einer entsprechenden Software. Ein Telefonat ist mit einem echten Treffen nicht zu vergleichen, dafür fehlt zu viel zwischenmenschliche nonverbale Interaktion.

Einzelcoachings sind weniger aufwändig durchführbar. Ein gutes und vollständiges Gespräch über ein wichtiges Thema dauert erfahrungsgemäß ungefähr zwei Stunden, zumindest anderthalb. Manchmal hat man aber eine kleinere Frage oder Unsicherheit zu klären und möchte dafür nicht so viel Zeit investieren. Außerdem kommt bei Präsenzcoachings noch die An- und Abreise dazu, auch innerhalb Berlins häufig eine Sache von einer Stunde oder mehr. Bei kurzen Terminen kann die An- und Abreise zeitlich die Hälfte der Veranstaltung einnehmen. Virtuell kann man sich dagegen ohne Aufwand auch mal für eine Stunde zusammenfinden oder nur für eine halbe. Das haben wir oft gemacht, die Schwelle für ein Treffen wird dadurch geringer als bei einem Präsenztreffen.

Das Gleiche gilt für Treffen zur Projektplanung. In Präsenz versucht man häufig, die gesamte Projektplanung in ein Treffen zu quetschen, weil der Aufwand mit An- und Abreise relativ hoch ist. Online können wir agiler planen. Wir treffen uns für eine Stunde, ein paar Tage später noch einmal für eine weitere oder eine halbe Stunde. Dann vielleicht noch einmal. Und dann haben wir eine bessere Planung, als wenn wir alles in ein zweistündiges Treffen gepackt hätten.

Was weg fällt, ist die Möglichkeit, sich einen Tee anzubieten. Für den muss jede*r selbst sorgen. Aber es gibt noch weitere Pluspunkte für ein Online Treffen:

  • Die Protokollierung des Treffens ist sehr einfach. Wichtige Gedanken, Erkenntnisse und Pläne können in den Chat geschrieben werden.
  • Dadurch, dass man am eigenen Rechner sitzt, können Dokumente und andere Unterlagen, an die man sich während des Gesprächs erinnert, sofort gesucht und sich gegenseitig per Bildschirmteilung gezeigt werden. Auch Informationen aus dem Internet können schnell gesucht und gezeigt werden.
  • Wenn man eine Pause braucht, ist sehr einfach, das Treffen durch Ausschalten von Video und Mikrofon zu unterbrechen. Ohnehin machen wir bei Online Treffen immer nach einer Stunde eine Pause, die dann jede*r gesundheitsförderlich nutzen kann. In einem Präsenztreffen ist es zwar möglich, aber doch hochschwelliger, nach einer Stunde zum Beispiel eine Pause mit Dehnübungen zu machen.

Wenn es um sehr persönliche und vertrauensvolle Themen geht, treffen wir uns lieber erstmal einmal in Präsenz. Vertrauen kann durch die persönliche Begegnung leichter aufgebaut werden als online.

Ab dem zweiten Mal kann es dann aber losgehen mit den virtuellen Treffen. Viele unserer Partner*innen ziehen diese nach anfänglicher Skepsis jetzt sogar vor.